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 Die Stimme des Vokes    Die Genfer Vereinbarung   
 
Die Stimme des Vokes


Ami Ayalon et Sari Nusseibeh

Die Stimme des Vokes
Ami Ayalons und Sari Nusseibehs Friedensinitiative.


Israël– Palästina:

Zwei Völker, zwei Staaten, ein historischer Kompromiss.

Repräsentiert von zwei Persönlichkeiten, die beide von der jeweiligen öffentlichen Meinung respektiert werden, möchte "die Stimme des Volkes" ein starkes Engagement der Zivilbevölkerung herbeirufen, in dem sie von ihnen erwarten ein Einverständnis zu unterstützen welches den Konflikt beenden wird.

Dieses wird ebenfalls von mehreren intellektuellen und politischen Persönlichkeiten unterstützt. Zum ersten Mal wurde dieses Dokument im Juni 2003 in Palästinensischen und Israelischen Zeitungen präsentiert und hat mehr 96 000 Israelische und 65 000 Palästinensische Unterschriften bekommen.


Sari Nusseibeh Sari Nusseibeh

Von einer Familie von Notaren und hoch platzierten Administratoren abstammend wurde Sari Nusseibeh 1949 in Jerusalem geboren.

Sehr früh involviert er sich in politische Aktivitäten. Während er ein Veteran im Kampf für die Palästinensische Unabhängigkeitist.

- er war ein ehemaliger Fatah Leader während der ersten Intifada (1988-1991) - ist er seit mehr als 20 Jahren im Palästinensisch-IsraelischenDialog involviert.

Er hat öffentlich seine Position gegen Selbstmordattentate in einer Deklaration am 21. Juni 2002 in der Zeitung Al Qods gemacht. Dieses Dokument hat auch die Unterschriften von nahezu 700 anderen Palästinensischen Persönlichkeitengesammelt so wie Hanan Ashrawi und Hana Siniora.

Gleichzeitig verfolgt Sari Nusseibeh eine brillante akademische Karriere: mit einem Doktor von Harvardwar er Professor in der Bir Zeit University und seit 1995 ist er Vorsitzender der Al Qods Universität von Jerusalem.

Ami Ayalon Ami Ayalon

Von einer Ungarischen Zionistischen Pioniersfamilie abstammend, wird Amy Ayalon als "Kibbutznik" 1945 in der Nähe von Tiberia geboren.

Mit 19 meldet er sich freiwillig zum Marinekommando und beginnt eine lange und brillante Militärskarriere. Indem er seine Fähigkeiten in mehreren schwierigen Operationen unter Beweis stellt, steigt er schnell die Karriereleiter hoch und wird Chefkommandant der Marine und dann Chefdes Israelischen Sicherheitsservices (Shin Beth).

Er bekennt Farbe, indem er am 4. Dezember 2000 eine Deklaration herausgibt, in welcher er die Maßnahmen die gegen Palästinensische Zivilisten genommen werden kritisiert und sagt, dass der Status Quo nicht in Einklang mit demdemokratischen Israelischen Staat ist.



Festellungder Prinzipien

1. Zwei Staaten, zwei Völker
Beide Seiten werden kundtun, dass Palästina der einzige Staat des Palästinensischen Volkes sein wir und Israelder einzige Staat des jüdischen Volkes.

2. Grenzen
Es wird übereingekommen, dass die permanenten Grenzen zwischen den beiden Staaten die 4. Juni 1967 Grenze sein wird, die anerkannt wird von den UN Resolutionen und der Saudi-Arabischen Friedensinitiative.

Jegliche Änderung der Grenzen wird auf einem fairen und vorher übereingestimmten Landaustausch (1 zu 1) basieren, in Übereinstimmung mit den vitalen Bedürfnissen beider Seiten, so wie Sicherheit, territoriale Nachbarschaft und demographische Faktoren.

Der palästinensische Staat wird eine Verbindung zwischen seinen zwei geographischen Gebieten haben: dem Westjordanlandund dem Gazastreifen.

Nach der Übereinkunft über die Grenzen wird es keine jüdischen Siedler mehr im palästinensischen Staategeben.

3. Jerusalem.
Jerusalem wird eine offene Stadt sein, die Hauptstadt zweier Staaten. Religionsfreiheit und Zugang zu den heiligen Stättenwird allen garantiert sein.

Arabische Viertel in Jerusalem werden unter Palästinensische Kontrolle sein, jüdische unter Israelische.

Keine der beiden Seiten wird Kontrolle über die Heiligen Stätten haben. Der palästinensische Staat wird als der Wächter von al-Haram al-Sharif für die Muslimen sein. Israel wird der Wächter der Klagemauer für die Juden sein. Der Status Quo über die Christlichen Heiligen Stätte wird beibehalten. Es wird keine Ausgrabung unter den Heiligen Stätten geben ohne gegenseitiges Einverständnis.

4. Das Rückkehrrecht
Indem das Leid und die Misere der Palästinensischen Flüchtlinge anerkannt wird, wird die internationale Gesellschaft, Israel und der Palästinensische Staat einen internationalenFond erstellen um sie zu entschädigen.

Die palästinensischen Flüchtlinge werden einzig und allein nach Palästina zurückkehren, Juden nur nach Israel.

Die internationale Gesellschaft wird zustimmen finanziell das Leben derer Flüchtlinge zu verbessern, die damit einverstanden sind in ihren Aufenthaltsländern bleibenoder die in ein anderes Land emigrieren möchten.

5.
Der Palästinensische Saat wird entmilitarisiert werden und die internationale Gesellschaft wird seine Sicherheitund seine Unabhängigkeit garantieren.

6. Das Ende de Konflikts.

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© 2005, Petre KOSTOV